40% der 16-Jährigen haben bereits geschädigte Füße
96 % aller Kinder kommen mit gesunden Füßen auf die Welt, allerdings
dürfen sich nur mehr 38 % aller Erwachsenen über gesunde Füße freuen. Die Schädigungen
der Füße machen sich meistens bereits ab dem 16. Lebensjahr bemerkbar. Die Gründe für
diese sozialmedizische Fehlentwicklung liegen nicht zuletzt im Tragen von nicht optimalem
Schuhwerk im Kindes- und Jugendalter. Dazu meint Orthopäde Dr. Frank Schneider,
Oberarzt an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie in Graz: “Für die
Entwicklung des Bewegungsapparats sind die ersten sechs Lebensjahre von entscheidender
Bedeutung. Deshalb tragen Eltern gerade beim Kinderschuhkauf eine große Verantwortung.
Schuhe, die den Schritt dämpfen und so den Bewegungsapparat schonen, können einer
krankhaften Veränderung des Fußes am besten entgegenwirken.”
Kinderfüße wachsen im 2. bis 6. Lebensjahr durchschnittlich um 2 bis 4 Schuhgrößen pro
Jahr, und im Schulalter 1 bis 2 Schuhgrößen. Damit Kinderschuhe passen, müssen wichtige
– zum Teil medizinische - Kriterien erfüllt sein. Eine Herausforderung beim Kinderschuhkauf
ist, dass Kinder bis zum Alter von ungefähr 5 Jahren nicht eindeutig artikulieren können, ob
und wo sie der Schuh drückt. Aus diesem Grund hat OA Dr. Frank Schneider einige Tipps für
Mütter, Väter oder Großeltern zusammengestellt, die sie beim Schuhkauf mit ihren
Sprösslingen unbedingt berücksichtigen sollten.st es wichtig, die
Füße regelmäßig nach WMS zu messen.
Tipps für den Kinderschuhkauf
- Vermessen Sie die Füße Ihrer Kinder alle 3 Monate, um sicher zu gehen, dass die
Schuhe noch passen. Die richtige Schuhgröße können Sie auch im Fachhandel mit
genormten Messgeräten bestimmen.
Weitere Tipps für den Kinderschuhkauf
- Achten Sie beim Schuhkauf auf breite Schuhe und einen ausreichenden Zehenraum.
Kinder müssen Ihre Zehen im Schuh frei bewegen können.
- Zehenfehlhaltungen sind bei Kindern häufig, verursachen zwar meist keine
Funktionsstörung, können aber Schuhprobleme bereiten. Lassen Sie sich
diesbezüglich von Ihrem Kinderarzt bzw. Orthopäden beraten, welche Schuhform die
beste für Ihr Kind ist. Auch geschultes Verkaufspersonal im Fachhandel kann Ihnen
diesbezüglich weiterhelfen.
- Manche Kinder leiden an Fersenschmerzen, da an der Ferse eine empfindliche
Wachstumszone liegt. In diesen Fällen sind besonders Schuhe mit weichem
Fersenteil zu empfehlen.
Weitere Tipps für den Kinderschuhkauf
- Besonders vorteilhaft sind auch Schuhe mit herausnehmbaren Deckbrandsohlen:
diese sind besonders formbeständig, lassen sich leicht trocknen und können entfernt
werden, wenn das Kind Einlagen tragen muss.
- Das Beste für jeden Kinderfuß – egal in welchem Alter – ist natürlich das
Barfußlaufen. Vor allem für Knicksenkfüße im Kleinkind- und Schulalter sind
Bewegung und Barfußlaufen die beste Therapie. Auch Einlagen werden heute viel
seltener verschrieben (hauptsächlich bei schweren Fehlstellungen der Ferse oder bei
Knicksenkfüßen). Dem Tragen von sogenannten „gesunden“ Schuhen kommt
hingegen immer größere Bedeutung zu.
6 Kriterien machen einen guten Kinderschuh aus
Da für Kinder Schuhe in erster Linie „Gebrauchswerkzeuge“ sind, müssen sie einerseits sehr
belastbar sein und andererseits die kleinen Füße auch schützen. So hat Superfit sechs
Features ausgearbeitet, die auch nach Orthopäden-Meinung Kinderfüße besonders gut
einbetten und uneingeschränkt gesund wachsen lassen.
Diese sechs Features sind es, die sämtliche Superfit Kinderschuhe so außergewöhnlich
machen:
· Guter Halt,
· fußgerechte Verschlüsse,
· Zehenspielraum,
· eine biegsame Abroll-Sohle,
· seitliche Stütze,
· verstärkter Aufprallschutz an der Ferse